Panorama
Wolken wie Federn

Farbenspiel

Sie sehen aus wie Wolken, sind aber in Wirklichkeit aus Eis. Cirren, abgeleitet vom lateinischen Cirrus, übersetzt Locke oder Franse, kündigen häufig einen Wetterumschwung an – zum Beispiel, wenn sich eine Warmfront nähert.

Dabei gleitet warme Luft langsam auf die schwerere Kaltluft auf. In Höhen von 8.000 bis 10.000 Metern entstehen dann diese faszinierenden Federwolken. Eine Wetteränderung ist dann sicher, wenn aus den Cirren ein Cirrostratus wird, der eine durchgehende Wolkenschicht bildet. Bis das schlechte Wetter da ist, können dann noch mehr als 24 Stunden vergehen, in denen noch weitere Wolkenformen zu erleben sind, zuletzt die dunklen Nimbostratus, aus denen Regen fällt. Insgesamt kennt die Meteorologie vier verschiedene Wolkenfamilien, die in unterschiedlichen Höhen vorkommen. Sie gliedern sich wiederum auf in zehn Wolkengattungen. Jede einzelne steht für ein bestimmtes Wetterphänomen. Die Interpretation ist allerdings schwierig und erfordert viel Erfahrung.

 

 

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